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Meine Meinung! Meine Meinung?

Vom Wechselspiel zwischen Selbstbewusstsein, Vertrauen und psychischer Gesundheit

Was wollen wir erreichen?

Es ist einer der Grundsätze in der Selbsthilfe, „Politische Themen“ werden in den Gruppentreffen nicht angesprochen. Da sind wir alle ziemlich einer Meinung. Wir besprechen suchtspezifische Themen und kümmern uns um Probleme in unserem Alltagsleben. In unseren Gruppen treffen sich verschiedene Menschen mit verschiedenen Meinungen und auch politischen Ansichten. Unsere Gesellschaft ist genau aus diesem Grund im Wandel. Als Teil der Gesellschaft spiegelt sich das auch in unseren Gruppen wider. Es besteht die Gefahr, dass unser Gruppenleben dadurch in einen Konflikt gerät, der unausgesprochen wie ein Damoklesschwert über uns schwebt. Die Folge? Mein Gefühl von Geborgenheit und Vertrauen schwindet. Mit dem Verlust von dem, was Selbsthilfe ausmacht, verliert die Selbsthilfe ihren Sinn. 

Das Ergebnis dieses Projektes soll dazu beitragen, die Meinungsbildung des Einzelnen zu fördern und dass die Selbsthilfe in Thüringen weiterhin auf hohem Niveau in Ihren zahlreichen Gruppen arbeiten kann und Hilfebedürftigen in ihren  Facettenreichtum zur Verfügung steht.  

Was hat meine Meinung mit meiner Gesundheit und meiner Abstinenz zu tun?

Meinungen spielen eine entscheidende Rolle für meine Gesundheit und Abstinenz. Sie beeinflussen meine Stimmung und somit die seelische Gesundheit, die für den Erhalt der Abstinenz unerlässlich ist. Das Fehlen einer kritischen Auseinandersetzung mit Gehörtem oder Geschriebenem kann zu negativen Gedanken führen. 
Diese negativen Gedanken fördern eine pessimistische Grundhaltung und geistige Unzufriedenheit, was wiederum die Abstinenz gefährden kann. 
Daher ist es wichtig, eine eigene Meinung zu entwickeln und diese aktiv zu hinterfragen, um die mentale Stabilität zu wahren und die Abstinenz zu unterstützen.